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“Lacht die gold’ne Sonne weit am Horizont,
tönt der Käp’tenpfiff, denn jetzt ist Reisestund.
Hisst das große Segel, endlich geht’s voran,
fahren über’s Weltenmeer im Weiberkahn.”

Die komplette zweite Woche der Osterferien verbrachte ich dann gemeinsam mit meinen Lieblingspiratenbräuten Annika, Katharina und Jens auf den unendlichen Weiten der Weltmeere zwischen Kirchheimbolanden und Mainz.
Natürlich erlebten wir auf unserer Reise auf hoher See eine ganze Menge und hatten auch nicht gerade wenig Spaß, dafür sorgten beispielsweise unsere Piratendame Coco, zwei sehr liebenswerte, mexikanische Piraten, die auf einmal mehr oder weniger zu uns gehörten, ein nächtliches und sehr spirituelles Piratentreffen, bei dem eine Milliarde Teelichter zum Einsatz kamen, die filmfreudige Orga, diverse musikalische Experimente, die Streckenplanung (“Oer, schon wieder so ein rotze Berg!”) und sowieso und überhaupt alles!

Anni, ich, Katha und Jens bei der Begrüßung
Und so trieben wir also auf hoher See, den Wind in den Haaren und den Salzgeruch in der Nase, bis plötzlich freitagsmorgens Skorbut die Sehnenscheidenentzündungen im Fuß ausbrachen und mich als erstes Opfer dahinrafften. Von da an musste ich dem bunten Treiben auf hoher See eben vom Hafen aus beiwohnen, was aber nicht minder lustig war – immerhin bin ich mit dem schnellsten irischen Boot der Welt gereist, habe einen wunderbaren und herrlich seltsamen Nachmittag mit John Lennon und Co verbracht, während ich nebenbei noch sechs Plätze im Genge’schen Hafen organisierte!

Und zum Schluss möchte ich übrigens auch erwähnen, dass wir zweiter und somit die Gewinner eines stolzen Schlauchbootes wurden, was natürlich viel cooler ist als zu gewinnen (Zweimal innerhalb von drei Jahren den Hajk auszurichten ist aber sicherlich auch was ganz feines), was wir am Abschlussabend natürlich auch in feinster Piratenbräute-Art mit den fetzigsten Gesangseinlagen à la “Uh, Bernie, Bernie” und “Tief im Busch” und vielen anderen tollen Dingen feierten!


Und jetzt bleibt mir wirklich nicht mehr viel mehr zu sagen, außer: Was ist los, jetzt ist Party angesagt!


Ohja, heute machen wir uns auf den Weg zum KfM, dieses Mal für länger als eine Nacht und mit einigen Wölflingen im Schlepptau, das wird toll!
Und am Sonntag geht’s dann direkt weiter auf die wilden Weltmeere, die bei Alzey beginnen und hoffentlich in Langenlohnsheim enden und die wir auf jeden Fall unsicher machen werden, aaaaaargh!

Ich wünsche euch allen auf jeden Fall noch schöne Ferien und frohe Ostern!

… müssen ohne Bärte sein!

Frei nach diesem Motto fand am vergangenen Freitag das erste offizielle Vortreffen der besten Osterhajk-Gruppe ohne Bärte in Neustadt statt, zu dem sich die gefürchteten Piratenbräute Annika, Jule, Katharina und Michelle, sowie der tapferere Maat Jens im Hinterraum einer düsteren Spelunke versammelten und zwei Stunden lang die kühnsten Seefahrerpläne der Welt schmiedeten.
In einer geselligen Runde mit lautem Gegröle und viel Rum reiften wir die ursprüngliche Planung von Annika und mir, die jetzt auch schon über ein halbes Jahr alt ist, noch weiter aus und feierten auf feinste Piratenart, dass wir gemeinsam in See stechen und die Weltmeere unsicher machen werden!

Auch wenn wir in der Planung zugegebenermaßen nicht sehr weit kamen, war es eine superschöne Runde und ich bin mir sicher, dass der Hajk in dieser Besetzung super viel Spaß machen wird :)
Und eines ist sicher: Die restlichen Landratten können direkt daheim bleiben, denn wir beherrschen die Weltmeere!

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