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Auf meinem Blog wird es ab heute eine neue Kategorie geben und zwar nennt sich diese *Trommelwirbel* unnötige Fakten!
Manch einer mag vielleicht die Parallelen zu der Neon-Rubrik “Unnützes Wissen” erkennen, allerdings wird es sich hier nicht um Gott und die Welt drehen, sondern nur um mich alten Egozentriker, herrlich!
Also, man kann sich schon darauf freuen hier in Zukunft allerhand Schwachsinn zu lesen, den man vielleicht irgendwann einmal gegen mich verwenden könnte – oder auch nicht, was soll’s.

Kommen wir nun zum ersten aller unnötigen Fakten:
Ich mag Sesambrötchen.
Wenn ihr nun also vorhabt, mich irgendwann einmal sonntagsmorgens  viel zu früh zu besuchen, dann bringt Sesambrötchen mit, denn es könnte euch unter Umständen das Leben retten.
Und noch etwas: Die Idee für diese neue Kategorie kam mir beim Sesambrötchenessen. Wann sonst?

Mittwochabend in Mainz, irgendwo in der Innenstadt:
Lydia feierte ihren Geburtstag und natürlich gab es auch jede Menge Geschenke. Irgendwann im Verlaufe des Abends gingen auch wir ans Auto und holten unser Geschenk, eine wundertolle und funkelnagelneue Nur-für-Schottland-gedachte-Gitarre. Und da man keine ungestimmten Gitarren verschenkt, was ja wohl jedes Kind weiß, setzten wir uns noch schnell an den Straßenrand und klimperten ein wenig darauf herum.
Und ehe wir uns versahen, wurden wir für Straßenmusikanten gehalten und hatten den ersten Euro vor uns liegen. Man kann sich vorstellen: Das Erstaunen war schon groß, aber das Gelächter noch größer.

Eigentlich wollte ich ja ein paar Worte darüber verlieren, dass der 1. FCK aufgestiegen ist, immerhin für die nächste Zeit nie wieder 2. Liga, jippieyeah!
Aber ich glaub, das Thema ist längst überthematisiert worden, und das gerade mal einen Tag nach Saisonende. Und deshalb erzähle ich nichts darüber, auf welche Spiele ich gerne gehen würde oder was meine Zukunftsprognosen sind, sondern beschäftige mich stattdessen mit etwas ganz anderem…

… nämlich mit einer der lustigsten Fernsehsendungen überhaupt und kanadischen Popstars – wer schon öfters mal “How I met your mother” gesehen hat, weiß wovon ich spreche. ;)

Und an dieser Stelle möchte ich noch den Thomas grüßen!

Mittlerweile ist es ein bisschen mehr als 24 Stunden her, dass Ela und ich uns auf den Weg nach Lebach ins saarländische Nairobi machten, um uns dort mit den Sitten und Gebräuchen Kenias zu beschäftigen, alles im Zuge des sozialen Projektes unseres LV.
Zu fünft traten wir also die abenteuerliche Reise an und im Verlaufe des Abends aßen wir nicht nur kenianisch und beschäftigten uns mit den 52 verschiedenen Volksgruppen und ihren Sprachen, sondern lernten auch eine Menge über die Erdkrümmung, die kenianische Währung, Kisumu, den Leberwurstbaum, Waldorfschulen in Kenia, Terrakottapudding und noch einige andere Dinge. Schön war’s.
Und das wir dabei eine Menge Spaß hatten, brauch ich nicht extra dazu sagen, oder? Einziger Minuspunkt: “Schlag den Raab” kommt leider erst heute Abend.

Eine Entdeckung der vergangenen Woche, festgehalten mit dem Handy (deshalb auch die außerordentlich hohe Bildqualität):

Und weil der kleinere schwarze Kasten eigentlich das Wichtigste ist, dieser
hier nochmal ein wenig größer:


Komisch, ich hatte das irgendwie anders in Erinnerung.

Am vergangenen Wochenende versammelten sich am Bostalsee allerhand komischer Menschen, denn dort fand wieder einmal das Hexentanz-Festival statt und wir konnten es  einfach  nicht lassen und mischten uns unter die bunte fast ausschließlich schwarz gekleidete Schar, was unter anderem auch die lila farbenen Bändchen an unseren Handgelenken beweisen.
Aber erst einmal der Reihe nach: Der Samstagmorgen begann erst einmal mit einem Road-Trip, bei dem sich die gute Pearl nach und nach füllte und der uns schon auf dem Weg zum Bostalsee viel Spaß bescherte.

Zwei-Tages-Crew, yeah!

Glücklicherweise ließen uns die anderen auch nicht all zu lang warten und wir konnten schnell aufs Festivalgelände und tolle Bands genießen, von denen Coppelius und Saltatio Mortis den Anfang machten. Beide Bands sind wirklich ganz gut, wir hatten definitiv Spaß beim Zuhören und während wir dies taten, kam auch schon der Auftritt der Band, deren Name unsere T-Shirts schmückte, immer näher und plötzlich standen die sechs Jungs auch schon auf der Bühne (wer es immer noch nicht verstanden hat: Ich spreche natürlich von Fiddler’s Green).
Nach einer knappen Stunde war der Spaß auch schon vorbei, aber genial war’s trotzdem, schließlich wurden die besten Lieder gespielt und ich sogar durch den Circle Pat getragen. Nach dieser Anstrengung verspürten wir jedoch erste Hungergefühle und die Tatsache, dass wir sowieso beim Meet&Greet vorbeiwollten, ließen sich ganz gut miteinander verbinden und wir kehrten der Bühne für eine Weile den Rücken um über den Mittelaltermarkt zu schlendern, Autogramme zu holen, ein cooles Foto mit Fiddler’s Green zu machen und unsere Geldbeutel um einiges zu erleichtern.
Doch irgendwann fanden wir uns auch wieder vor der Bühne wieder, nämlich als es schon dunkel wurde und Oomph! auf der Bühne erschienen und ich muss sagen, so schlecht sind die gar nicht – das haben sie allerdings auch dem Lied mit der Salami zu verdanken ;)
Irgendwann kurz vor Schluss trennten sich dann unsere Wege und wir vier, die sonntags nochmal zurück an den Bostalsee kommen wollten, machten uns auf den Weg zu Thomas, denn wir hatten uns spontan dafür entschieden bei ihm zu schlafen, was im Nachhinein betrachtet auch keine unserer schlechtesten Ideen war.
Der Abend zog sich dann auch noch ein wenig in die Länge und am nächsten Morgen hatten Christian und ich unsere liebe Müh und Not damit Jannik zu wecken, aber wir sind standhaft geblieben und irgendwann hatten wir ihn dann auch endlich mal wach, yeaj! Der Morgen zog sich dann ein bisschen in die Länge und am frühen Nachmittag hatten wir es dann auch mal geschafft zu frühstücken und uns wieder bereit für die Abfahrt zu machen – und wir kamen genau richtig zum Platzregen wieder am Bostalsee an.
Aber frei nach dem Motto: “Wer braucht schon trockene Füße, wenn er auch Schlamm in den Schuhen haben kann?” drängten wir uns in die feiernde Menge und lauschten einer Band namens Megaherz, die sich offiziell als meine Neuentdeckung des Hexentanzes betiteln darf.
Und wirklich viele interessante Bands bekam ich auch schon nicht mehr mit, denn dummerweise fuhr mein Zug nach Hause schon recht früh und ich verpasste den Auftritt von Letzte Instanz, was auch im Nachhinein noch sehr ärgerlich ist. Beim nächsten Mal klappt es allerdings bestimmt!

Und zu guter Letzt  ist hier dann auch noch das tolle Foto von uns und Fiddler’s Green:
Die Crew und Fiddler's Green

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